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Wie ein großer Automobilhersteller mehr Wissen aus seinen technischen Unternehmensdaten gewinnt

 

Mit der wachsenden Bedeutung von intelligenten Autos und dem damit verbundenen Test- und Auswerteaufwand wird es immer klarer, dass Automobilunternehmen sich nach besseren Arbeitsmethoden umsehen müssen, um der gestiegenen Datenflut Herr zu werden. Ingenieure wissen, dass die Lösung für dieses Problem in der Anwendung von neuen, effizienteren Design- und Entwicklungsprozessen liegt.

 

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, gehen Unternehmen zunehmend den Weg, schneller Wissen aus vorhandenen und neuen technischen Unternehmensdaten zu gewinnen. Die Automobilbranche hat dies als ein gemeinsames Ziel definiert und wir sehen an vielen Stellen gleiche Probleme bei der Bewältigung dieser Herausforderung. Als Ergebnis haben wir die Die Time-to-Insight Software Suite ™ (TTI) von Viviota in Kombination mit der Data Management Software Suite von National Instruments entwickelt, die wir als Teil einer Lösung dieser Herausforderungen sehen.

 

Adressierung in einem modellbasierten Designprozess

 

In einem Model Based Design (MBD) Prozess werden Daten aus physikalischen Tests mit Daten aus modellbasierten Simulationen kombiniert und analysiert. Dieses Vorgehen soll helfen, Produkte schneller zu entwickeln und zu erproben. Als einer unserer internationalen Automobilkunden an uns herantrat um Performancegewinne in der Auswertung seiner technischen (Meß- und Simulations-) Daten zu finden, begannen wir damit den kundenspezifischen Prozess von der Testvorbereitung über die Verarbeitung der Daten bis zur Berichterstellung zu analysieren.

 

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Die Entwicklungsingenieure verbrachten viel Zeit damit, Testdaten zu finden, aufzubereiten und zu verwalten, bevor diese analysiert und in Berichte zusammengefasst werden konnten – in manchen Fällen dauerte dieser Prozess zehn Stunden! Wir identifizierten drei Gründe:

 

  • Dezentrales Datenmanagement
  • Inkonsistente Dateiformate
  • Eingeschränkter Zugriff auf verlässliche historische Daten

Wir schlugen TTI als Lösung vor und nutzen damit die Leistungsfähigkeit der NI Data Management Software Suite. Auf einer einzelnen Arbeitsstation wurde anfänglich getestet. Der Fokus lag auf der Steigerung der Effizienz in drei Bereichen:

 

  • Daten bereinigen und standardisieren, um ein einheitliches Datenformat und einheitliche beschreibende Zusatzinformationen für alle Daten bereitzustellen
  • Indizierung der bereinigten Daten durch eine leistungsstarke Suchmaschine
  • Bereitstellung eines serverbasierten Analyseprozesses mit interaktiver Benutzerschnittstelle zur Zentralisierung der Datenverarbeitung und zur Erhöhung der Analysegeschwindigkeit

 

Die Leistung der Datenverwaltung spart wertvolle Zeit

 

Die von Viviota erstellte Lösung verlagerte die Verarbeitung der mehr als 1.000 Datendateien pro Test von individuellen PCs auf eine Server-Klasse-Maschine (32 Prozessorkerne). Vor der Viviota-Implementierung verbrachten Ingenieure in einer einzigen Testzelle in der Regel fünf Stunden pro Woche mit dem Suchen und Finden von Daten und fünf Stunden mit der Verarbeitung und Analyse der Daten bis hin zum fertigen Messbericht.

 

Mit TTI von Viviota und der Data Management Software Suite von NI wurde die Zeit zum Auffinden und Analysieren von Daten von zehn Stunden auf sieben Minuten reduziert (eine Verbesserung um den Faktor 86!). Im Ergebnis kam es zu einer erheblichen Verkürzung der Auswertedauer, da nun hunderte anstatt 25 Tests pro Monat ausgewertet werden können. Obwohl dieses anfängliche Projekt auf einen bestimmten Bereich der Automobilentwicklung (in diesem Falle den Antriebsstrang) abzielte, wird bereits daran gearbeitet diese Effizienzsteigerung durch den Einsatz derselben Werkzeuge in anderen Bereichen wie Motoren-, Brems- und Getriebeentwicklung ebenfalls zu realisieren.

 

Erfahren Sie mehr über die Data Management Software Suite >>

 

Lernen Sie mehr darüber wie man mit TTI Zeit sparen kann>>

 

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Automated Test Outlook 2018

 

Ihr Technologieausblick ist da: Smarte Teststrategien für Branchenführer im Bereich Prüftechnik

 

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Jedes Jahr wählen wir sorgfältig die neuesten Trends in der automatisierten Prüftechnik aus, sodass Sie intelligente Entscheidungen fällen können, die für Zeit- und Kosteneinsparungen sorgen. Ganz gleich, ob es um die Markteinführung von 5G-Technologien oder den Wettlauf um autonomes Fahren geht, Sie können es sich nicht leisten, im Wettbewerb zurückzufallen.

 

Im Automated Test Outlook (ATO) 2018 werden für Prüfingenieure unterschiedlich relevante Themen vorgestellt. Nutzen Sie die von NI gesammelten Einblicke, um mehr über die Ausgestaltung eines Center of Excellence für Software zu erfahren oder darüber, wie Sie Ihr System gegen Cyberbedrohungen absichern können.

 

Laden Sie den ATO 2018 herunter und erfahren Sie mehr über folgende Themen:

 

  • Aufbau starker, selbstbewusster und innovativer Teams
  • Auswirkungen durch den System-in-Package(SiP)-Ansatz
  • Aufbau eines Testlabors für Wireless-Systeme
  • Absichern von Prüfsystemen
  • Test der Sensorfusion für autonome Fahrzeuge
  • Testen im Hinblick auf Finalisierung von Standards

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ADAS iiT: Industry-Leading Collaboration for Automotive Test

 

 

Was ist ADAS iiT?

 

Um die Nachfrage nach Prüfanwendungen für Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) zu decken – einem wichtigen Baustein vollständig autonomer Fahrzeuge –, sind umfangreiche Testsysteme erforderlich. Diese sollen die Messwerte aller Fahrzeugsensoren (Sensorfusion) kombinieren können.

 

Zur Bewältigung dieser Herausforderung und schnellen Umsetzung von Innovationen bildeten die NI-Partner Konrad Technologies GmbH, SET GmbH, S.E.A. Datentechnik GmbH und measX GmbH die Gruppe ADAS iiT – Innovation in Test.

 

Dank ADAS iiT werden Technologien, Wissen und Fähigkeiten aller vier Unternehmen vereint, um erweiterbare und zukunftssichere ADAS-Lösungen auf Grundlage der NI-Hard- und -Softwareplattform zu entwickeln.


 

ADAS iiT ist weltweit derzeit eine der besten plattformbasierten Lösungen für die Sensorfusion

 

Die durch die ADAS-iiT-Gruppe gebotene Komplettlösung für das Testen von Sensorfusionstechnologien auf einer einzigen Plattform ist eine der derzeit besten weltweit. Bei anderen auf dem Markt verfügbaren Optionen müssen Anwender Hard- und Software von mehreren Anbietern einsetzen. Anwenderseitig entstehen somit Zusatzkosten und Mehraufwand für die Integration der von verschiedenen Plattformen gewonnenen Daten.

 

In einem so hart umkämpften Markt wie dem Testbereich für das autonome Fahren sind Zusatzkosten und Mehraufwand nicht sinnvoll. Die ADAS-iiT-Lösung ist ideal für Autobauer, die Prüfkosten und -dauer reduzieren müssen.

 

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 Virtuelle Testfahrten sind der Wettbewerbsvorteil bei Fahrzeugtests

  

Aktive Sicherheitssysteme kommen nicht ohne Testfahrten mit Millionen gefahrener Kilometer aus, damit die Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Das Erfassen von Straßendaten ist jedoch äußerst kostspielig und es gibt keine Garantie, dass während der Testfahrten auf der Straße jedes mögliche Szenario abgedeckt wird. Außerdem gibt es keine sichere Möglichkeit, während der Fahrt Fehler in ein sicherheitskritisches System einzustreuen.

 

Mit der Technologie der ADAS-iiT-Kooperation können die sicherheitskritischen Systeme von der Straße ins Labor verlagert werden.

 

 

Demo: Tests auf virtuellen Straßen

 

Die Anwendung der ADAS-iiT-Gruppe für virtuelle Testfahrten dient zum Testen von Sensorfusionstechnologien mithilfe des IPG CarMaker und NI VeriStand und läuft auf einer NI-HIL-Plattform.

 

Das Fahrzeug in der Demo fährt auf einer virtuellen Straße mit virtuellen Objekten. IPG CarMaker gibt Informationen von VeriStand weiter. Dadurch wird den RF-Generatoren mitgeteilt, dass sie reale Radarsignale erzeugen sollen. Anschließend erkennt der Radarsensor diese Signale und gibt die Informationen an den Controller weiter. Dem Controller wird dadurch vorgespielt, dass er sich im Fahrzeug befindet und reale Objekte auf der Straße sieht.

 

Mehr über ADAS iiT >>>

 

Mehr über unsere intelligenten, anpassbaren Prüfsysteme für den Automobilsektor >>>

 

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3 gute Gründe für den Besuch der European Microwave Week (EuMW)

 

Ingenieure für Wireless-Systeme stehen vor einer enormen Herausforderung. Sie müssen nämlich die Prototypen zu den drahtlosen Kommunikationssysteme der nächsten Generation und zu immer stärker vernetzten Geräten unter wachsendem Wettbewerbsdruck und in einer schnelllebigen Kommunikationsbranche erstellen. Die European Microwave Week (EuMW) 2017 in Nürnberg konzentriert sich sechs Tage lang auf die zukünftigen Technologien im Mikrowellenbereich und vermittelt einen Eindruck davon, wie diese Herausforderungen die Branche und die Arbeitsweise von Ingenieuren prägen.

 

Besonders beachtenswert auf der EuMW 2017:

 

Prototypenerstellung von 5G-Systemen: Der Stand der Fortschritte

 

5G beherrscht weiterhin die Schlagzeilen, da sich Mobilfunkunternehmen in der ganzen Welt dem Aufbau von 5G-Netzen stellen. Aus der Zusammenarbeit von NI mit Branchenführern in der Prototypenerstellung für 5G entstanden MIMO-Systeme mit rekordverdächtiger Spektraleffizienz. Dazu zählt etwa einer der weltweit schnellsten Channel Sounder für Millimeterwellen.

 

NI auf der EuMW: Wir werden einen echtzeitfähigen 28-GHz-Prototyp zeigen, der eine Funkkommunikation gemäß den 5G-Spezifikationen von Verizon aufbaut. Außerdem werden wir eine Partnerschaft aus dem Hochschulbereich vorstellen, die sich der Forschungen an extrem zuverlässigen drahtlosen Kommunikationssystemen mit geringer Latenz für die mobile Videoaufzeichnung und -übertragung widmet. Unter @NIglobal versorgen wir Sie mit Neuigkeiten von der Messe.

 

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Testen von Sensorfusionssystemen: Ein Schlüsselfaktor im Wettlauf um autonome Fahrzeuge

 

Im Wettlauf der Autobauer um die Entwicklung autonomer Fahrzeuge sorgen Sensoren wie Kameras, Lidar, GNSS und Radar für mehr Komplexität bei Fahrzeugtests. Angesichts des hohen Entwicklungstempos dieses Branchentrends helfen uns Messen wie die EuMW dabei, mit den Entwicklungen Schritt zu halten, die das Testen von Sensorfusionssystemen schneller und sicherer machen. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Automobilzulieferer bei der zunehmenden Vernetzung autonomer Fahrzeuge wettbewerbsfähig bleiben.

 

NI auf der EuMW: Wir zeigen eine in Zusammenarbeit mit der deutschen Kooperation ADAS iiT entwickelte Testlösung für Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) für Kurz- und Langstreckenradarsysteme im Frequenzbereich von 76 bis 81 GHz. Die Lösung beruht auf dem Quasi-Industriestandard PXI. Dank der Timing-, Trigger- und Synchronisationsfunktionen von PXI sowie der Vielfalt von Messgeräten von DC bis RF und Busschnittstellen wie CAN bietet dieses System eine optimale Lösung für das Testen von Sensorfusionssystemen. Unter @NIglobal versorgen wir Sie mit Neuigkeiten von der Messe.

 

Im Rahmen des Forums MicroApps auf der EuMW wird NI-Ingenieur Paul Khanna am 11. Oktober um 12:30 Uhr leistungsstarke Prüfverfahren für Radarsensoren von Fahrzeugen vorstellen.

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Software: Die Lösung für schnellere und intelligentere Innovationen bei Entwurf und Test von Mikrowellensystemen

 

Da immer mehr Geräte Drahtlosfunktionen umfassen, müssen Hersteller eine steigende Zahl vernetzter Geräte testen. Daher ist es umso wichtiger, dass die Auslegung, Implementierung und Wartung von automatisierten Testssystemen für Drahtlosgeräte möglichst effizient ist. Für die effiziente Erstellung von Prüfsystemen ist leistungsstarke Entwicklungssoftware ein wichtiger Faktor.

 

NI auf der EuMW: Auf der NIWeek 2017 haben wir LabVIEW NXG 1.0 vorgestellt, die nächste Generation der Systementwicklungssoftware LabVIEW. LabVIEW NXG beschleunigt die Entwicklung und den Einsatz automatisierter Prüfsysteme mithilfe grundlegender Funktionen wie z. B. strukturierte gerätespezifische Beispiele, Wiederverwendung von Tests und Funktionen, Analyse technischer Daten, Erstellung erweiterbarer Bibliotheken und dezentrale Ergebnisanzeige.


Unter @NIglobal versorgen wir Sie mit Neuigkeiten von der Messe.

  

Sie sind persönlich vor Ort?

 

Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen! Besuchen Sie uns am Stand 124 und beim MicroApps-Forum.

 

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