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Simulation realer Bedingungen: Subaru verkürzt Testentwicklungszeiten für E-Autos

Normalerweise werden Tests zur Überprüfung der Fahrzeugleistung und -sicherheit mithilfe von fertigen Autos auf Teststrecken oder öffentlichen Straßen durchgeführt. Allerdings sorgen die steigende Nachfrage nach E-Autos und die immer kürzeren Entwicklungszyklen in Kombination mit den Schwierigkeiten von Straßentests, wie z. B. wechselnde Wetterbedingungen und Fahrbahnzustände, für große Testherausforderungen.

 

Um sowohl Testzeiten als auch -kosten zu reduzieren, nutzen Automobilhersteller wie Subaru Hardware-in-the-Loop-Technologie (HIL) von NI, mit der sich Straßentests in Software simulieren lassen.

 

Subaru führt Validierungstests somit nicht mehr auf der Straße durch, sondern setzt auf eine HIL-Simulationslösung von NI basierend auf PXI-Produkten und LabVIEW-Software. Damit können Steuergeräte im Fahrzeug unter Ausschluss von Umweltfaktoren in einer virtuellen Umgebung umfassend und effizient getestet werden, bevor das gesamte System einer Diagnose unterzogen wird. 

 

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Mit der HIL-Lösung war Subaru in der Lage, die Anschaffungskosten für das Testsystem auf circa ein Drittel der Kosten für Lösungen anderer Anbieter zu senken und auch die Software für ungefähr ein Sechstel der Kosten zu entwickeln, die für die Beauftragung eines externen Entwicklers angefallen wären.

 

Darüber hinaus hat Subaru seine Testlösung auch mit einem Controller-gestützten Dynamometer von HORIBA sowie mit CarSim-Software für die Fahrdynamiksimulation ausgestattet, um ähnliche Lastbedingungen wie bei Straßenfahrten zu erzeugen. 

 

Subaru image final.jpegDie berechneten Werte werden in Echtzeit an das NI-HIL-System übertragen, sodass zwischen den auf den beiden Systemen ausgeführten Modellen ein geschlossener Regelkreis entsteht. Somit wird sichergestellt, dass während der Tests immer die passende Last durch das HIL-Interaktionssystem anliegt.

 

Anstelle einer herkömmlichen Black-Box-Lösung hat Subaru sich entschieden, ein eigenes HIL-System zu erstellen. Dieses bietet nicht nur zahlreiche Vorteile für das derzeitige Projekt, sondern kann auch für zukünftige Validierungstests eingesetzt werden. So plant Subaru den Einsatz des Testsystems für die abschließende Qualitätsprüfung von E-Fahrzeugen am Ende der Entwicklungsphase sowie auch eine spätere Nutzung für alle anderen Fahrzeugtypen. Das Unternehmen rechnet dadurch mit einer Einsparung der Arbeitsstunden um die Hälfte

 

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